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Jobs durch soziale Netzwerke finden, funktioniert oft nicht. Zu diesem Ergebnis kommen die „Trendence Studie“ und die „Kienbaum Communication Studie: Arbeitgeber-Präsenz in privaten sozialen Netzwerken.“

Die „Trendence Studie“ befasst sich mit den Motiven und Aktivitäten, mit denen die Generation Y in sozialen Netzwerken unterwegs ist. Platz eins belegt das Kommentieren oder das Schreiben von Statusmeldungen. Weiterhin schaut die Generation Y bei Facebook und Co. primär andere Profile an oder schreibt und liest Artikel auf den sozialen Netzwerken. Auch der Chat mit Freunden hat höhere Priorität als die Suche nach neuen Jobs.

Soziale Netzwerke bleiben privat

Gleiches beweist die „Kienbaum Communication Studie“. Das Ergebnis belegt, dass die Generation Y auf sozialen Netzwerken aktiv ist, allerdings nicht für die Recherche nach Arbeitgebern oder neuen Jobs. Der Studie zufolge sehen Nutzer die Präsenz von Arbeitgebern auf privaten sozialen Netzwerken eher negativ. Zudem sehen die Teilnehmer der Studie auch keinen Nutzen über private Portale eine Jobsuche zu starten. Außerdem haben die Nutzer die Befürchtung, dass Unternehmen auf alle persönlichen Daten zugreifen können und dies negativ auf den Bewerber zurückwirkt.

Der Deutschlandchef von Facebook, Scoot Woods, bestätigt das Ergebnis und sagte, dass Facebook nicht für die Jobsuche gedacht ist. So sei auch eine Suchfunktion für Arbeitgeber Fanpages nicht geplant. Dadurch ist es nicht möglich neue Arbeitsgeber und neue Jobs zu finden.

Mitarbeiter über Business Portale

Der Blogeintrag von Martin Poreda über „Trendende Social Media Navigator – Studie ohne Orientierungsgwinn“ bringt es auf den Punkt. Soziale Netzwerke sind nicht der erste Anlaufpunkt für neue Jobs. Besonders bekannte Marken sollten zwar in sozialen Netzwerken aktiv sein, um im Gespräch zu bleiben. Für die Bewerberrekrutierung eignen sich jedoch Business Netzwerke besser.