123456

Der demografische Wandel bedingt den Anstieg von Frühverrentungen. Eine wichtige Aufgabe für die Personaler muss daher die Förderung und Bindung der „Silver Ager“ sein.

Aktuell ebbt die Welle der Frühverrentung noch nicht ab. Ebenfalls ist ein Wiedereinstieg in den Beruf ab 55 sehr schwierig.

Dabei sind es die älteren Mitarbeiter, die für ein Unternehmen sehr wertvoll sein können. Aufgrund der jahrelangen Betriebszugehörigkeit haben sie ein großes tätigkeitsspezifisches, aber vor allem auch organisationsspezifisches Wissen.

Viele „Silver Ager“ fühlen sich hinsichtlich der körperlichen Anforderung überfordert, da das Arbeitstempo und die Intensität auch im Alter nicht abnehmen. Ebenso ist eine Unterforderung möglich, der auf den immer gleichen Arbeitsablauf zurückzuführen ist.

Trotz dieser Eigenarten bzw. besonderen Anforderungen ist es zwingen notwendig diese Arbeitnehmergruppe im Unternehmen zu halten um den zukünftigen Mangel an Erwerbstätigen zu verringern. Daher gilt es die Arbeitsbedingungen an die körperlichen Voraussetzungen anzupassen.

Dabei gibt es verschiedene Wege, zum einen die Veränderung der Arbeitszeit, z.B. die Einrichtung eines Arbeitszeitkontos oder die Möglichkeit eines Sabbaticals und zum anderen die Veränderung der auszuübenen Tätigkeit , z.B. ein Einsatz als interner Berater oder als Coach.

Zu beachten ist, dass die Schaffung neuer Modelle nicht zu einer stärkeren Belastung der jüngeren Arbeitnehmer geschehen darf.

Neue Strukturen sollten daher auf Basis eines längeren Entscheidungsprozesses mit Blick auf die Unternehmensstruktur getroffen werden um alle Parteien zufrieden zu stellen und so das Kapital „Silver Ager“ optimal für den Erfolg des Unternehmens zu nutzen.