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Eine Umfrage von dem Karriereportal „Xing“ hat ergeben, dass ein guter Lebenslauf nicht alles ist. Oft entscheidet das Bewerbungsfoto.

An der repräsentativen Umfrage im März haben 460 Personaler teilgenommen. Also No-Go bei Bewerbungsfotos zählen immer noch Freizeitbilder, Piercings und zu viel Make-up.

Der Experte für Human Resources und Mitglied der Geschäftsleitung der medienfabrik Gütersloh, Gero Hesse, erklärt, dass Individualität und Kreativität bei einem Kandidaten entscheidende Bewerbungskriterien sind. Das sollte auch aus der Selbstbeschreibung auf sozialen Netzwerken zum Ausdruck kommen. Davon sind 62 Prozent der Befragten überzeugt. 40 Prozent der Personaler legen Wert auf die Berufsstationen des einzelnen Bewerbers. Vor allem ausgefallene Arbeitsstellen kommen dabei gut an. Die Umfrage zeigt, dass auf die kleinen Unterschiede in den Bewerberprofilen großer Wert gelegt wird.

Bewerbungsfoto ist entscheidend

Das Profilbild entscheidet oft. Knapp 47 Prozent der Personaler sind gegen sichtbare Piercings. Der Bewerber sollte sie also auf dem Foto nicht zeigen. Ähnlich verhält es sich mit Tätowierungen. Nur elf Prozent der Personaler meinen, dass der Körperschmuck in Ordnung sei. Witzige Profilbilder sind ebenfalls nicht gern gesehen. Den Frauen raten die Recruiter wenig Make-up zu benutzen. Die Umfrageergebnisse berufen sich nur auf das soziale Netzwerk „Xing“.

Social-Networks sind ein Muss

Nach Angaben des Medienportals meedia lassen sich diese Ergebnisse auch auf andere soziale Netzwerke übertragen. Für viele Psychologen sei es ein alarmierendes Zeichen, wenn der Bewerber nicht in den Social-Networks aktiv ist, da das Internet ein wesentlicher Bestandteil der heutigen Gesellschaft geworden ist. Daher sehen Personaler es als verdächtig an, wenn Personen sich den Sozialnetzwerken verweigern.